Aktuelles aus unserer Gemeinde

Auf Grund des aktuell dynamischen Infektionsgeschehens können sich kurzfristige Änderungen ergeben. Hier finden Sie jeweils aktuelle Hinweise, die bei Redaktionsschluss bei „Weingarten im Blick“ noch nicht absehbar waren bzw. sind.

Gottesdienste

vom 19. – 29. Januar 2022

Dienstag, 18. Januar
18.30 Uhr Abendmesse, anschl. Eucharistische Anbetung

Donnerstag, 20. Januar, Hl. Fabian und Sebastian
07.25 Uhr Schülermesse (Marienkapelle)

Freitag, 21. Januar, Hl. Meinrad von Sülchen, Hl. Agnes
15.00 Uhr Gebetsläuten zur Todesstunde Jesu
18.00 Uhr Rosenkranz
18.30 Uhr Abendmesse, anschl. Einzelsegen mit der Hl.-Blut-Reliquie und Segnung der Andachtsgegenstände

Samstag, 22. Januar
08.30 Uhr Eucharistiefeier (Marienkapelle)
09.00 Uhr Beichtgelegenheit bis 10.30 Uhr (Marienkapelle)

Sonntag, 23. Januar, 3. Sonntag im Jahreskreis / Nach allen Gottesdiensten Verkauf von Eine-Welt-Waren
10.00 Uhr (!) Eucharistiefeier
18.30 Uhr Abendmesse

Dienstag, 25. Januar, Bekehrung des Apostels Paulus
18.30 Uhr Abendmesse, anschl. Eucharistische Anbetung

Donnerstag, 27. Januar
07.25 Uhr Schülermesse (Marienkapelle)

Freitag, 28. Januar, Hl. Thomas von Aquin
15.00 Uhr Gebetsläuten zur Todesstunde Jesu
18.00 Uhr Rosenkranz
18.30 Uhr Abendmesse, anschl. Einzelsegen mit der Hl.-Blut-Reliquie und Segnung der Andachtsgegenstände

Samstag, 29. Januar
08.30 Uhr Eucharistiefeier (Marienkapelle)
09.00 Uhr Beichtgelegenheit bis 10.30 Uhr (Marienkapelle)

Beerdigungsdienst:
vom 18.01. – 21.01: Vikar Vitus von Waldburg-Zeil, Telefon: 0175/5285550
vom 25.01. – 28.01.: Pfarrvikar Marco Rodriguez, Telefon: 0751/95126904
vom 25.01. – 04.02.: Pfarrvikar Marco Rodriguez, Telefon: 0751/95126904

Messintentionen:
Dienstag, 18.01. 18.30 Uhr: Gedenken: Hermann Krug
Freitag, 21.01., 18.30 Uhr: Gedenken: Werner Prautzsch, Agathe und Rupert Pfleghar
Freitag, 28.01. 18.30 Uhr: Gest. Jahrtag: Elisabeth Maser, Jahrtag: Johann und Pauline Langlois, Martha Rilli

Aktuelle Nachrichten aus unserem Gemeindeleben

für die Zeit vom 18. bis 29. Januar 2022

Geänderte Gottesdienstzeit ab Sonntag, 16.01.2022

Bis Palmsonntag legen wir wieder die beiden Gottesdienste am Sonntagvormittag auf einen zentralen Gottesdienst um 10.00 Uhr zusammen. Dies mag nicht nur dem Gemeinschaftsbewusstsein dienlich sein, sondern ist neben dem schmerzlich spürbaren allgemeinen Rückgang der Gottesdienstbesucher natürlich auch der winterlichen Kälte geschuldet.

Weihnachten – Arbeitskreis Caritas

Die Kirchengemeinde mit ihrem Arbeitskreis Caritas führte kurz vor Weihnachten eine Aktion für die Bewohner der städtischen Unterkunft (Scherzachstraße/Wolfeggerstraße) durch. Angedacht war, die finanziellen Mittel für das Helferfest der Kirchengemeinde anderweitig sinnvoll einzusetzen. Üblicherweise werden nämlich alljährlich die vielen Ehrenamtlichen zu einem Fest eingeladen, das jedoch dieses Jahr coronabedingt nicht stattfinden konnte. Mit dem Gedanken, wem können wir auf Weihnachten eine Freude machen, entschieden wir uns für die Einrichtung der städtischen Not-Unterkunft. Nach Absprache mit Frau Wirth, der Leiterin, stellten wir Geschenktüten mit allerlei Lebensmitteln aus dem täglichen Bedarf und ein paar Leckereien für Weihnachten zusammen. Die Vorlieben für die jeweiligen Bewohner wurden durch kleine Präsente zusätzlich ergänzt. Am Tag vor Heilig Abend fand dann die interne Weihnachtsfeier der Bewohner/-innen statt und wir vom Arbeitskreis Caritas waren mit dabei. Einigen Bewohnern/-innen überreichten wir mit persönlichen Worten die Geschenktüten und wünschten Ihnen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute fürs Neue Jahr. Die Dankbarkeit und Freude über unsere Begegnung mit den Menschen durften wir selbst erleben und als Weihnachtsgeschenk für uns mit nach Hause nehmen.
Text: Marlies Ganal

© Kiechle

Aus den Pfarrbüchern
der Kirchengemeinde St. Martin 2021 bzw. 2020

© Pfarrbüro

Aktion Dreikönigsingen 2022

Ganz herzlichen Dank sei allen Sternsingerinnen und Sternsingern ausgesprochen, die sich heuer wieder für die weltweite größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder engagiert haben. Unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit.“ haben sich 35 Buben und Mädchen auf den Weg gemacht, zuallererst den Segen über unsere Wohnungen und Häuser zu spenden, diesen teils mit Kreide an die Türen zu schreiben oder die Segensaufkleber zu verteilen. So haben 8 Buben und Mädchen zum ersten Mal an dieser Aktion teilgenommen, weitere 7 können wir zur fünften Teilnahme und Matthias Steinhauser zur zehnten Teilnahme gratulieren. Der Rekord wird mit zwölfmaliger Teilnahme von Konrad Brugger gehalten. Allen Sternsingern gilt hier ein besonderes Dankeschön.
Zum andern haben unsere Sternsinger auch gut Geld eingesammelt. Heuer kamen ca. 9.000 € in bar zusammen. Nicht hinzugerechnet sind die Überweisungen, die noch verbucht werden müssen. Herzlichen Dank allen Spendern.
In den vergangenen Jahren waren meist mehr Sternsingerinnen und Sternsinger in bis zu 8 Gruppen unterwegs. Heuer kamen pandemiebedingt nicht so viele Buben und Mädchen zusammen, was mehr als verständlich war. Deshalb müssten auch verschiedene Entscheidungen getroffen werden, um einen guten Verlauf der Aktion zu ermöglichen. So haben wir die Innenstadt vom Besuch der Sternsinger mit der Begründung ausgespart, weil dort relativ mehr Türen zu Geschäften als zu Bewohnern sind, an welchen die Sternsinger umsonst klingeln würden.
Was wäre die ganze Aktion gewesen, wäre nicht im Hintergrund ein starkes Team von 4 Damen und einem Herrn gewesen, die sich der Organisation, Kleider- und Materialausgabe und -besorgung, Reinigung, Singen, Fahren, Begleiten und dem einfachen Da-Sein für alle Fälle ehrenamtlich engagiert hätten. Auch hier sprechen wir ein ausdrückliches Dankeschön aus.
Eine Aktion, die jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung ist, ist nicht nur deshalb sinnvoll, weil dadurch solidarisch mit vielen anderen Sternsingern vielen Kindern in unserer Welt geholfen werden kann, sondern weil sie unseren Sternsingern und unserem Team einfach auch Spaß macht. Möge dies auch im nächsten Jahr wieder gelingen.
Vikar Vitus von Waldburg-Zeil

Sie können Ihre Gabe an die Katholische Kirchenpflege St. Martin überweisen mit dem
Stichwort „Sternsingeraktion St. Martin“
IBAN: DE 94 6505 0110 0086 5026 01
KSK Ravensburg
Vergelt’s Gott. 

© Ella Kiechle

Tauftermine

Folgende Tauftermine sind ab April unter Beachtung der jeweils aktuell geltenden Hygienevorschriften möglich:
Sonntag, 24.04., 01.05., 15.05., 29.05., 12.06., 19.06., 26.06., 10.07. und 17.07., jeweils um 11.45 Uhr.
Welche Termine noch verfügbar sind, erfahren Sie im Pfarrbüro.

 

© Pfarramt

Hygieneregeln

Bei allen Weihnachtsgottesdiensten gilt das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes, das Einhalten eines Mindestabstands von 1,50 m sowie die Verpflichtung der Registrierung in der Vorhalle. Für keinen der Weihnachtsgottesdienste ist eine vorherige Anmeldung im Pfarrbüro notwendig. Damit ist ein spontanes Mitfeiern jederzeit möglich, vorausgesetzt es sind dann nicht schon alle Plätze belegt. Sollte es zu weiteren Auflagen oder Absagen durch neue Bestimmungen kommen, halten wir Sie über den Aushang in der Basilika bzw. die Homepage auf dem Laufenden.

Weihnachtsferien in der Kleiderstube

Die Kleiderstube hat zum letzten Mal am 15. Dezember geöffnet. Die Weihnachtsferien der Kleiderstube beginnen in der letzten Adventswoche. Am Dienstag, 11. Januar 2022 öffnen wir wieder und nehmen von 14.00 – 17.00 Uhr gut erhaltene Kleidungsstücke an. Wintermäntel und Herrenanzüge nehmen wir nicht mehr an, denn diese Sachen werden kaum nachgefragt. Am Mittwoch, 12. Januar 2022 ist wieder Kleiderausgabe von 14.00 – 17.00 Uhr. Gegen einen kleinen Beitrag können Sie viele schöne Kleidungsstücke erhalten, denn unser Lager ist gut gefüllt. Herzlich danken wir den Mitarbeiterinnen nach diesem anstrengenden Jahr für ihren Einsatz. Ihnen und allen Kundinnen und Kunden allen gesegnete Weihnachtstage und gute Gesundheit im neuen Jahr.
Für den ökumenischen Helferkreis, Liselotte Schnürer

Arbeitskreis „Eine-Welt“

Internationaler Tag der Bildung am 24.1. –
Verkauf Fairtrade am 23.01.

„Mit der Verabschiedung der Globalen Nachhaltigkeitsagenda hat sich die Weltgemeinschaft dazu verpflichtet, bis 2030 eine hochwertige, inklusive und chancengerechte Bildung für Menschen weltweit und ein Leben lang sicherzustellen. Daran erinnert jedes Jahr am 24. Januar der Internationale Tag der Bildung.“
Ein Ziel: „Bis 2030 allen Mädchen und Jungen den Abschluss einer hochwertigen, kostenlosen Primar- und Sekundarschulbildung ermöglichen, die zu relevanten und effektiven Lernergebnissen führt.“
Gerade als pilgernde Gemeinde sind wir aufgerufen, diese Ziele der UNESCO zu unterstützen, denn „….[i]nnerhalb der Gemeinschaft der Gläubigen darf es keine Armut derart geben, dass jemandem die für ein menschenwürdiges Leben nötigen Güter versagt bleiben.“ (Papst Benedikt XVI, Deus Caritas Est)
Mit unseren beiden Projekten „VamosJuntos“ und dem Bau einer Grundschule durch die Reutener Schwestern in Indonesien wollen wir hierzu einen kleinen Beitrag leisten. Beide Projekte ermöglichen Bildung für Mädchen und Jungen, die sonst keine Chance hätten, ein menschenwürdiges Leben zu führen.

Aber auch unseren Kindern und Jugendlichen wollen wir etwas Gutes tun: Ungezuckerte Trockenfrüchte, hochwertiges Studentenfutter, feinster Kakao oder leckere Nuss-Nougat-Creme helfen beim Lernen.
Am Sonntag, 23.01. bieten wir nach den Gottesdiensten um 10.00 und um 18.30 Uhr wieder Waren von WeltPartner für Sie zum Erwerb an. Für die Erwachsenen gibt es noch den leckeren Kaffee (Bohne oder gemahlen). Die Kinder in Bolivien und Indonesien bedanken sich für Ihren Einkauf.
Für das Jahr 2021 konnten wir auch dank vieler großherziger Spender insgesamt fast 2.900 € an die beiden Organisationen überweisen; ein ermutigendes Zeichen der Solidarität. Vergelt’s Gott.

Für den Fall, dass Sie unseren Projekten eine größere Spende gegen Spendenbescheinigung zukommen lassen wollen, bitten wir um Überweisung auf das Konto:
IBAN: DE94 6505 0110 0086 5026 01
BIC: SOLADES1RVB
KSK Ravensburg, Stichwort „Eine Welt“.
Bitte vergessen Sie Name und Adresse nicht, damit wir Ihnen die Spendenbescheinigung zusenden können.

Für den Ausschuss Eine Welt, Alexander Jürgens

Pastorale Veränderungen

Am Sonntag, 30. Januar wird Pfarrer Benno Ohrnberger verabschiedet. Damit ergeben sich folgende Veränderungen:
Das gemeinsame Pastoralteam aller drei Kirchengemeinden besteht künftig aus Dekan Ekkehard Schmid als leitendem Pfarrer, Pfarrvikar Marco Rodriguez Rivas, Vikar Vitus von Waldburg-Zeil, Pastoralreferentin Carolin Augé, Pastoralreferent Artur Sontheimer, Gemeindereferentin Monika Gröber und Pastoralassistent Nicolas Groß. Die Pfarrbüros der drei Kirchengemeinden sowie die bestehenden Büros der pastoralen Mitarbeiter/innen bleiben unverändert bestehen. Ebenso bleiben zunächst die Gottesdienstzeiten in allen drei Gemeinden wie bisher. Erst im Sommer wird es zu einer Überarbeitung der bestehenden Gottesdienstordnungen kommen. Der Stellenplan der Diözese ermöglicht der Gesamtkirchengemeinde dabei voraussichtlich zwei weitere Stellen mit jeweils 50% im Frühjahr 2022 auszuschreiben. Eine Stelle kann dabei für eine/einen Pastoralreferent*in oder Gemeindereferent*in ausgeschrieben werden, die andere Stelle kann die Gesamtkirchengemeinde aus weiteren speziellen Berufsgruppen ausschreiben. Vielleicht kommt – sollten diese beiden Stellen erfolgreich besetzt werden können – im Herbst 2022 zudem auch noch einmal ein Vikar nach Weingarten. Dies klärt sich nach Ostern.

© Pfarramt

Kanzel

Ein besonderes Geschenk macht Vermögen und Bau Amt Ravensburg der Kirchengemeinde und allen Besuchern der Basilika: Wie bei der Sanierung der Fassade vor einigen Jahren, so soll nun auch die neutral eingehauste Kanzel im Kirchenschiff mit einer Fotomontage aufgewertet werden und sichtbar gemacht werden. Die große Rokokokanzel von Fidel Sporer kam 1762 als letztes großes Ausstattungsstück in die Basilika und gehört zu den bedeutendsten Kanzeln ihrer Zeit.

© Pfarrbüro

Altarraumgestaltung

Vergangenen Freitag hat sich eine Gruppe aus dem bisherigen und dem derzeitigen Kirchengemeinderat auf den Weg nach Zwiefalten gemacht. Was dort die Münstergemeinde erfolgreich hinter sich hat, haben wir noch vor uns: Im Rahmen der Innensanierung ein neues Beleuchtungs- und Beschallungskonzept zu entwickeln und die Frage nach einer schlüssigen Altarraumlösung, bei der es neben der Anordnung von Altar und Ambo auch um deren Gestaltung geht. Ob alles so bleibt wie bisher oder ob alles ganz anders wird – zwischen diesem noch ganz offenen Spektrum stehen derzeit noch die Beratungen. Kurz, wir sind hier noch ziemlich am Anfang. Der Ortstermin in Zwiefalten, bei dem uns als Gesprächspartner neben dem fachkundigen Münstermesner auch Diözesanbaumeister Thomas Schwieren und Christiane Hüpping vom Bischöflichen Bauamt in Rottenburg zur Verfügung standen, war für uns nun wieder so etwas wie ein Startschuss, um die Vorüberlegungen, die ja auch in einer Gemeindeversammlung präsentiert wurden und pandemiebedingt in den Hintergrund geraten waren, wieder aufzugreifen und nun weiter zu verfolgen.
Pfarrer Ekkehard Schmid

© Kiechle

Die Willburger-Krippe

Seit jeher wird die figurenreiche Weihnachtskrippe am linken Seitenaltar, dem Heilig-Blut-Altar, aufgestellt. Sie ist in den Jahren 1947 – 1949 entstanden und wurde von Ferdinand Willburger geschnitzt. Sie steht über der Welfengruft, in der die sterblichen Überreste der Welfen beigesetzt sind, welche bereits seit dem 8. Jahrhundert auf dem Martinsberg einen kleinen Verwaltungssitz besaßen und dann rasch zu einer der bedeutendsten Adelsfamilien des Mittelalters aufstiegen. Auf der einen Treppe zur Gruft ist der Stammbaum Jesu aufgezeigt, welcher auf den des König Davids zurückführt. Auf der anderen Treppe steigt die Geschichte zur Geburt Christi über die mütterliche Linie der Gottesmutter Maria auf.

Der Bauernschnitzer Ferdinand Willburger (1889–1974) verstand Weihnachten nicht sentimental, sondern nüchtern. Dies spiegelt sich auch in den Gesichtern der Figuren wider, wie zum Beispiel von Invaliden und Migranten, verwitweten Frauen und vaterlosen Kindern, welche in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg auch das Leben Oberschwabens prägten.

Im Wegweiser zu den schönsten Krippen der Bodenseeregion können Sie weitere Schätze entdecken.

Taizéfahrt 2022

Woche für Woche treffen sich Hunderte von Jugendlichen aus der ganzen Welt in Taizé, einem kleinen Dorf nahe Cluny in Frankreich.

Warum?
Viele wollen eine coole Zeit miteinander haben und neue Leute kennenlernen. Manche wollen Abstand von Zuhause bekommen, andere die Zeit für sich persönlich nutzen oder den Kontakt zu Gott suchen. Jeder hat seine eigene Lebensgeschichte, seine Sorgen und Freuden im Gepäck. Alle lassen sich auf dieses einfache, aber besondere Leben für ein paar Tage ein.

Worauf lässt man sich ein?
Das gemeinsame Gebet (Lieder, Texte, Stille) dreimal am Tag gehört zum festen Tagesablauf dazu. Genauso das Sitzen auf dem Teppichboden der Kirche und die Gruppengespräche über Gott und die Welt. Es gibt einfache Mahlzeiten und Unterkünfte. Jeder/r packt mit an, damit das Leben in der Gemeinschaft gut funktioniert.

Das Jugendreferat des Dekanats Allgäu-Oberschwaben freut sich, wenn Du mitkommst! Melde Dich bald an– die Plätze sind begrenzt!

Samanta Lutz, Dekanatsjugendreferentin

© Jugendreferat Dekanat Allgäu-Oberschwaben BDKJ

Abbrucharbeiten XAVERIUS

Wer in der letzten Woche beobachtet hat, wie das altehrwürdige Xaverius-Heim „der Spitzhacke“ zum Opfer fällt, wurde vielleicht ein wenig von Wehmut befallen, haben doch unzählig viele Weingartner einen großen Teil ihrer frühen Kindheit dort verbracht. Anlass zur Freude wiederum gibt die Tatsache, dass an gleicher Stelle eine neue, größere und sicher auch schönere Kindertagesstätte für 5 Gruppen entsteht. Dieses Projekt spielt in der Kindergarten-Planung der Stadt Weingarten eine gewichtige Rolle.
Ausgestattet mit einem scharfen Auge und einer ruhigen, sensiblen Hand hat ein Baggerfahrer der Fa. Wild begonnen, das Xaverius-Heim vom Dach her abzubrechen. Abreißen wäre für die sorgsame Handhabung seines Arbeitsgeräts der falsche Ausdruck. Bedingt durch enge Platzverhältnisse rund um die Irmentrudstraße 14 kann er eben nicht „in die Vollen“ gehen, schließlich darf an den angrenzenden Gebäuden und Grundstücken kein Schaden entstehen.
Interessierte Anlieger haben sich nach im und am Gebäude verbauten Schadstoffen erkundigt. Hierzu können wir wie folgt Entwarnung geben. Aufwändige Untersuchungen, die in einem entsprechenden Gutachten zusammengefasst worden sind, haben bezüglich der Verwendung von z.B. Asbest ergeben, dass solche Stoffe nicht verbaut wurden. Dies vereinfacht sowohl den Rückbau des Gebäudes als auch Separierung und Entsorgung der Fassadenplatten. Nach der Entkernung des Gebäudes werden jetzt die anfallenden, verschiedenen Materialien sortiert und abtransportiert. Steine und Betonteile hingegen bleiben vor Ort, werden gebrochen oder geschreddert um dann in der Baugrube als Füllmaterial wieder Verwendung zu finden. Laut Bauzeitenplan sollen die Abbrucharbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Hoffen wir, dass ein möglicherweise stark eintretender Wintereinbruch dieses Ziel nicht zunichtemacht.
Wolfgang Reck
Fortsetzung folgt…

© Kiechle