Basilika


Als „schwäbisches St. Peter“ bezeichnet gilt das barocke Gotteshaus in seinen Ausmaßen als größte Barockkirche nördlich der Alpen. Knapp halb so groß wie der mächtige Petersdom in Rom sollte sie so nach dem Willen des Bauherrn, Abt Sebastian Hyller, einen würdigen Schrein für das Kostbare Blut Christi darstellen. In den Jahren 1715 – 1724 errichtet, zählt sie zu den Hauptwerken der Vorarlberger Bauschule. Mit den großartigen Deckenfresken von Cosmas Damian Asam, der imposanten Westorgel von Joseph Gabler, dem meisterlichen Chorgestühl von Joseph Anton Feuchtmayer und den bewegten Altarskulpturen von Diego Francesco Carlone erweist sich das Kircheninnere als beeindruckender Festsaal Gottes, als Versuch, ein Stück Himmel auf Erden ahnbar zu machen.