Ministrantenwallfahrt

Schon seit 20 Jahren sind die Städte Weingarten und Mantua partnerschaftlich verbunden, viel weiter zurück reichen die religiösen Beziehungen der gemeinsamen Heilig-Blut-Tradition. Um auch die Ministranten an die gemeinsame Geschichte des Heiligen Blutes, die unsere beiden Gemeinden verbindet, heranzuführen, machten sich die Weingartener Minis und ihre Familien am Sonntagmorgen, 28.10., auf den Weg. Vorbereitet wurde die Reise von Pfarrer Ekkehard Schmid, Frau Monika Gröber, Frau Ilse Gaus und Frau Christel Kapfer.

Erstes Ziel in Mantua war die Basilika Sant Andrea. Dort wurde uns die große Ehre zuteil, in der Krypta – also nahe den Sacri Vasi – einen Gottesdienst zu feiern. Den Rest des Tages rundete eine Bootsfahrt auf dem Fluss Mincio und ein leckeres Abendmahl nach traditionell italienischer Art ab. Tags darauf machte sich unsere Gruppe auf ins nahe Castiglione, das an die dortige Geburtsstunde des Internationalen Roten Kreuzes in einem Museum erinnerte. Zurück in Mantua besichtigten wird den durch seine aufregenden Deckenfresken bekannt gewordenen Palazzo Te und ließen unseren letzten Abend gemütlich beim Pizzaessen ausklingen. Bereits am Mittwoch, 31.10., mussten wir die Heimreise antreten, nicht ohne auf dem Weg einen Abschlussgottesdienst in der dem heiligen Aloysius von Gonzaga geweihten Kirche in Castiglione zu feiern. Wir alle danken für diese außergewöhnliche Wallfahrt, auf der wir näher zusammengefunden und viel Wissen und neue Erfahrungen gesammelt haben. Sie wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben.

Text: Lena Beck, Bild: Uwe Kiechle

Öffnungszeit Friedhofskapelle

Im Winterhalbjahr ist die Kapelle auf dem Kreuzbergfriedhof lediglich zum Rosenkranzgebet und zu den Gottesdiensten geöffnet. Das während dem Sommerhalbjahr ganztägig geöffnet sein kann, dafür sei an dieser Stelle Frau Angelika Reck und Frau Anneliese Maier herzlich gedankt.

Neue Gottesdienstzeit

Nochmals sei darauf hingewiesen, dass wir von Allerheiligen bis Palmsonntag (Winterhalbjahr) am Sonntagvormittag nur eine Eucharistiefeier um 10.00 Uhr in der Basilika halten. Wir bitten um Beachtung.

Jahresprogramme

Am Schriftenstand liegen wieder die Jahresprogramme 2019 der einzelnen Bildungshäuser und Klöster der Region zur Mitnahme aus.

Neue Gottesdienstzeit am Sonntagvormittag

Wie bereits im Gemeindebrief erwähnt, hat der Kirchengemeinderat beschlossen, für das Winterhalbjahr am Sonntagvormittag die beiden Gottesdienste um 8.30 Uhr und 10.30 Uhr zu einem gemeinsamen um 10.00 Uhr zusammenzufassen. Ausschlaggebend hierfür sind einerseits die Stärkung des Gemeindebewusstseins, idealerweise auch in Kombination mit einer spontanen, kurzen Einkehr bei einem wärmenden Getränk im Klostercafé nebenan im Anschluss an die Sonntagsmesse, andererseits der generelle Rückgang des Gottesdienstbesuches, der in der Winterzeit durch die ungeheizte Basilika noch einmal massiv verstärkt wird. Die Sonntagabendmesse und die Wochentaggottesdienste bleiben dagegen unverändert. Die neue Gottesdienstzeit an Sonn- und Feiertagen um 10 Uhr beginnt an Allerheiligen (1. November 2018) und gilt bis Palmsonntag

(14. April 2019).

Firmung 2019

Da in der Kirchengemeinde St. Martin nur alle zwei Jahre das Sakrament der Firmung gespendet wird, findet in diesem Jahr im Herbst keine Firmung statt. Die Schüler der jetzigen Klassen 8 und 9 werden aber dann im Frühjahr 2019 von der Kirchengemeinde angeschrieben und eingeladen, sich zur nächsten Firmvorbereitung anzumelden. Der Firmweg beginnt schließlich nach den Pfingstferien und endet mit der Feier der Firmung im Herbst 2019.

10 Jahre Projektchor

Dieses kleine Jubiläum konnte der Projektchor, der sich sinnigerweise den Beinamen „Basilikum“ gab, am vergangenen Caritassonntag feiern: Seit September 2008 gestaltet der Chor unter Leitung von Ulrich Kapfer 4 bis 6 Gottesdienste im Jahr mit.

Viele schätzen dabei diese eher meditative Musik samt Gesang sehr. Und immer wieder finden sich neue Sängerinnen und Sänger, die sich um den kleinen Stamm, der sich längst gebildet hat, um beim einen oder anderen Gottesdienst mitzusingen, dem jeweils zwei Proben vorausgehen – wie es ihre Zeit erlaubt.

Pfarrer Ekkehard Schmid

Treppenanlage Basilika

Mit der Erweiterung der Fläche des Basilikavorplatzes am nordwestlichen Rand, um die Zufahrt der Rettungsfahrzeuge zu erleichtern, beginnt nun als zweiter Bauabschnitt die komplette Erneuerung der Treppe vor der Basilikafassade. Auch wenn dazu zunächst in den kommenden Tagen und Wochen die ganze Treppe abgebrochen wird, wird es dennoch immer eine Zugangsmöglichkeit zur Basilika an einem der Portale geben. Dazu wird auch die Holzrampe weiterhin zur Verfügung stehen. Die Erneuerung der Treppenanlage, in die dann auch die neue Rampe integriert sein wird, soll bis spätestens Ostern abgeschlossen sein.

Unser neuer Vikar

Mein „Steckbrief“: Name: Fabian Markus Ploneczka. Beruf(ung): Priester.

Geburtsjahr: 1986.

Geburtsort: Augsburg. Stand: Zölibatär. Partner: Jesus von Nazareth.

Wer von meinen fünf anderen Kurskollegen (Weihejahrgang 2018) kann noch für sich reklamieren, dass er seine zukünftige Vikarsstelle mit einer Fußwallfahrt besucht hätte.

Als ich im Mai beim Blutritt als Pilger teilgenommen habe, ist mir mein, damals noch zukünftiger Chef flüchtig über den Weg gelaufen. Ich ahnte es nicht annähernd, auch als der Regens mit ernsthaften Humor angesichts des Heiligen Blutes meinte, vielleicht falle ja das Los auf mich, die Reliquie zu verwahren, dass ich der neue Vikar für Weingarten werden könnte! Nun bin ich der „Neue“ im Pastoralteam von St. Martin. Gebürtig bin ich bayrischer Schwabe und mein Berufungsweg hat mich in die Nachbardiözese Rottenburg-Stuttgart verschlagen. Meine theologischen und philosophischen Studien führten mich von Augsburg, nach München über Würzburg nach Tübingen. Während dieser Zeit habe ich auch zahlreiche Erfahrungen in der Pastoral sammeln können zunächst in der Seelsorgeeinheit von Tübingen und nun ein Jahr als Diakon in der Seelsorgeeinheit „Talgang“ auf der Schwäbischen Alb (Albstadt-Ebingen). Für die kommenden zwei Jahre wünsche ich mir gute Begegnungen und Erfahrungen mit Ihnen und hoffentlich Sie auch mit mir. Ich freue mich, mit Ihnen über den Glauben an Christus, der uns verbindet, ins Gespräch zu kommen und ihn gemeinsam zu feiern. Möge der Heilige Geist uns dabei begleiten.

Text und Bild: Fabian Ploneczka

Arbeiten Basilikavorplatz

Mit dieser Woche haben die Arbeiten am Basilikavorplatz bzw. hat die Einrichtung der Baustelle begonnen. Erste Maßnahme wird eine kleine Erweiterung des Platzes beim Torbogen Richtung Hang sein, um größeren Fahrzeugen eine leichtere Zufahrt zur Basilika zu ermöglichen. Hierzu wird ab Mitte Juni in diesem Bereich die Brüstungsmauer abgebrochen, damit dann die Bohrungen und Pfahlgründungen ausgeführt werden können. Anschließend wird ein Kran gestellt und die Erd- und Rohbauarbeiten werden ausgeführt. Durch die Bohr- und Bauarbeiten, die ja direkt vor der Marienkapelle stattfinden, kann es sein, dass wir aus akustischen Gründen kurzfristig zu den Gottesdiensten am Mittwoch- bzw. Donnerstagmorgen bei gutem Wetter in das Bruderhöfle, ansonsten in den Chorraum der Basilika ausweichen werden. Der Zugang für Fußgänger zu Basilika und Pfarrbüro jedenfalls ist stets grundsätzlich und ohne Einschränkung von allen Seiten möglich, auch vom Parkplatz Äußerer Klosterhof her.