Projekt „Engagiert in BW“ – Treffen für Interessierte

Als einzige Kirchengemeinde hat die Kirchengemeinde St. Martin bei der landesweiten Ausschreibung des Förderprogramms des Sozialministeriums „Engagiert in BW“ einen der 9 Zuschläge bekommen. Der Kirchengemeinderat wollte mit dem Förderantrag ein Stück weit dem diözesanen Pastoralprozess „Kirche am Ort, Kirche an vielen Orten“ für die Kirchengemeinde aufgreifen und umsetzen. Das Ziel dabei ist, die Kirche vor Ort anders und stärker mit unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten in Verbindung zu bringen. Finanziell von Stuttgart gefördert können damit nunmehr einzelne Aktionen im Bereich Jugend, Senioren, sozial Benachteiligte und Migranten werden mit der Option, dass diese Initiativen sich auch verstetigen. Mittlerweile hat der Kirchengemeinderat die für das Gesamtprojekt notwendige Steuerungsgruppe gebildet. Doch nun soll es darum gehen, mit an diesen Themenfeldern Interessierten innerhalb wie außerhalb der Gemeinde ins Gespräch zu kommen und Ideen für sinnvolle Aktionen zu sammeln, die innerhalb dieses Jahres 2019 umgesetzt werden sollen, denn die Fördermittel stehen nur für dieses Jahr zur Verfügung. Dies soll, zusammen mit einem Impulsreferat von Frau Prof. Sigrid Kallfaß, am Sonntag, 27. Januar, um 11 Uhr im Tagungshaus der Akademie stattfinden. Belohnt werden alle Teilnehmer mit einem Mittagessen. Der Kirchengemeinderat freut sich auf ihr Interesse und auf eine rege Teilnahme!

Pfarrer Ekkehard Schmid

 

Aus den Pfarrbüchern der Kirchengemeinde St. Martin 2018

 

Taufen                               54 Kinder

Erwachsenentaufen               3 Personen

Übertritte                            2 Personen

Wiedereintritte                     2 Personen

Erstkommunion                    30 Kinder

Firmung                              6 Erwachsene

Kirchliche Trauungen             23 Paare

Kirchenaustritte                   52 Gemeindemitglieder

Verstorbene                        51 Gemeindemitglieder

 

Tauftermine 1. Halbjahr 2019

An folgenden Sonntagen wird in der Basilika jeweils um 11.15 Uhr das Sakrament der Taufe gespendet:

Sonntag, 10. Februar, Sonntag, 10. März, Sonntag, 31. März.

An folgenden Sonntagen wird in der Basilika jeweils um 11.45 Uhr das Sakrament der Taufe gespendet:

Sonntag, 28. April, Sonntag, 19. Mai, Sonntag, 16. Juni, Sonntag, 23. Juni, Sonntag, 7. Juli, Sonntag, 14. Juli und Sonntag 21. Juli.

Das Taufgespräch findet in der Regel immer am Freitag vor der Taufe um 17.00 Uhr im Vikariat statt.

Bitte melden Sie Ihr Kind rechtzeitig zur Taufe an.

Parken auf dem Martinsberg

Nochmals weisen wir auf die Parkregeln im Bereich des äußeren Klosterhofes hin, vor allem für die kostenfreie Nutzung an Sonn- und Feiertagen:

  • Es darf nur auf den markierten Flächen geparkt werden. Alle anderen Bereiche sind aus feuerschutzrechtlichen Gründen freizuhalten!
  • Das Amt für Bau und Vermögen weist darauf hin, dass bei Nichtbeachtung dieser Regeln auch an Sonn- und Feiertagen die Abschleppung des Fahrzeugs droht!
  • Sind alle markierten Plätze auf dem Klosterhof belegt, muss auf andere reguläre Parkplätze ausgewichen werden. Diese liegen z.B. beim Naturwissenschaftlichen Zentrum oder an der Konrad-Huber-Straße (P1).

Folgende Karte zeigt noch einmal alle Parkmöglichkeiten auf bzw. rund um den Martinsberg im Überblick. Diese Karte hängt auch in der Vorhalle an der Plakatwand und ist auf der Homepage der Kirchengemeinde unter Rubrik Basilika einzusehen.

 

 

 

Dank an Sr. Ines

In die Eucharistiefeier am vergangenen Sonntag um 10 Uhr floss der Dank der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Stadt Weingarten sowie der Kirchengemeinde ein für die kleine und doch intensive und fruchtbare Ära von Sr Ines Wellhäuser. Dr. Thomas Broch, (Bild) bischöflicher Beauftragter in Flüchtlingsfragen, dankte Sr. Ines im Namen von Bischof Gebhard Fürst für ihren Wagemut und ihren langen Atem, mit dem sie seit 2014 auf dem Martinsberg und im Stadtgebiet glaubwürdig und unermüdlich für ihre Brüder und Schwestern, wie sie die Geflüchteten immer wieder nannte, unterwegs war und sich für sie einsetzte – in einem Alter, wo andere längst im Ruhestand seien. Oberbürgermeister Markus Ewald dankte ausgehend vom Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ Sr. Ines für alles, worin sie nicht nur den Geflüchteten Hilfe und Heimat war, indem er darauf verwies, wie diese Sr. Ines daher mitunter auch „Mama“ nannten, sondern wie sie damit auch beispielgebend für ein Miteinander einer modernen Stadtgesellschaft gewesen sei. Mit einem kleinen Fotoalbum mit Impressionen von der Mantuawallfahrt jüngst zusammen mit den Ministrantenfamilien, welche ihr die Kirchengemeinde zum Dank schenkten, verband Dekan Ekkehard Schmid den Dank für alles, worin die Kirchengemeinde durch ihr diakonischen Wirken gewachsen sei und durch ihr regelmäßiges Mitbeten und Mitfeiern – hier erwähnte er besonders auch die Schülermesse – mitgetragen wurde. In abschließenden Worten erinnerte Sr. Ines an all die vielen Menschen, die sie in ihrem Tun und bei ihren Anliegen unterstützt und geholfen haben, endete mit dem Wunsch und Segen des hl. Franziskus „pace e bene“, Frieden und Heil. Am 1. Advent wird Sr. Ines den Martinsberg verlassen und – wie es ihre Art ist – mit zwei anderen Franziskanerinnen für eine nächste, wenngleich auch etwas ruhigere Aufgabe nach Ulm aufbrechen. Wir wünschen ihr dafür von Herzen Gottes gutes Weggeleit und bleiben dankbar für das Viele, das sie in unsere Stadt, in unsere Kirchengemeinde und vor allem in manches Herz bleibend gelegt hat.

Pfarrer Ekkehard Schmid, Bild: Pfarramt

Ministrantenwallfahrt

Schon seit 20 Jahren sind die Städte Weingarten und Mantua partnerschaftlich verbunden, viel weiter zurück reichen die religiösen Beziehungen der gemeinsamen Heilig-Blut-Tradition. Um auch die Ministranten an die gemeinsame Geschichte des Heiligen Blutes, die unsere beiden Gemeinden verbindet, heranzuführen, machten sich die Weingartener Minis und ihre Familien am Sonntagmorgen, 28.10., auf den Weg. Vorbereitet wurde die Reise von Pfarrer Ekkehard Schmid, Frau Monika Gröber, Frau Ilse Gaus und Frau Christel Kapfer.

Erstes Ziel in Mantua war die Basilika Sant Andrea. Dort wurde uns die große Ehre zuteil, in der Krypta – also nahe den Sacri Vasi – einen Gottesdienst zu feiern. Den Rest des Tages rundete eine Bootsfahrt auf dem Fluss Mincio und ein leckeres Abendmahl nach traditionell italienischer Art ab. Tags darauf machte sich unsere Gruppe auf ins nahe Castiglione, das an die dortige Geburtsstunde des Internationalen Roten Kreuzes in einem Museum erinnerte. Zurück in Mantua besichtigten wird den durch seine aufregenden Deckenfresken bekannt gewordenen Palazzo Te und ließen unseren letzten Abend gemütlich beim Pizzaessen ausklingen. Bereits am Mittwoch, 31.10., mussten wir die Heimreise antreten, nicht ohne auf dem Weg einen Abschlussgottesdienst in der dem heiligen Aloysius von Gonzaga geweihten Kirche in Castiglione zu feiern. Wir alle danken für diese außergewöhnliche Wallfahrt, auf der wir näher zusammengefunden und viel Wissen und neue Erfahrungen gesammelt haben. Sie wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben.

Text: Lena Beck, Bild: Uwe Kiechle

Öffnungszeit Friedhofskapelle

Im Winterhalbjahr ist die Kapelle auf dem Kreuzbergfriedhof lediglich zum Rosenkranzgebet und zu den Gottesdiensten geöffnet. Das während dem Sommerhalbjahr ganztägig geöffnet sein kann, dafür sei an dieser Stelle Frau Angelika Reck und Frau Anneliese Maier herzlich gedankt.

Jahresprogramme

Am Schriftenstand liegen wieder die Jahresprogramme 2019 der einzelnen Bildungshäuser und Klöster der Region zur Mitnahme aus.

Firmung 2019

Da in der Kirchengemeinde St. Martin nur alle zwei Jahre das Sakrament der Firmung gespendet wird, findet in diesem Jahr im Herbst keine Firmung statt. Die Schüler der jetzigen Klassen 8 und 9 werden aber dann im Frühjahr 2019 von der Kirchengemeinde angeschrieben und eingeladen, sich zur nächsten Firmvorbereitung anzumelden. Der Firmweg beginnt schließlich nach den Pfingstferien und endet mit der Feier der Firmung im Herbst 2019.

10 Jahre Projektchor

Dieses kleine Jubiläum konnte der Projektchor, der sich sinnigerweise den Beinamen „Basilikum“ gab, am vergangenen Caritassonntag feiern: Seit September 2008 gestaltet der Chor unter Leitung von Ulrich Kapfer 4 bis 6 Gottesdienste im Jahr mit.

Viele schätzen dabei diese eher meditative Musik samt Gesang sehr. Und immer wieder finden sich neue Sängerinnen und Sänger, die sich um den kleinen Stamm, der sich längst gebildet hat, um beim einen oder anderen Gottesdienst mitzusingen, dem jeweils zwei Proben vorausgehen – wie es ihre Zeit erlaubt.

Pfarrer Ekkehard Schmid