Musterachse

Im Blick auf die Innenraumsanierung der Basilika ab 2020 werden auf der Höhe des Benediktsaltares Voruntersuchungen in den kommenden Monaten stattfinden. Dazu wurden in diesem Bereich die Seitenbänke ausgebaut und ein Gerüst erstellt, um eine sog. Musterachse erstellen zu können, von der dann die einzelnen Schäden im Altar-, Wand-, Stuck- und Freskobereich repräsentativ ermittelt und dann auf das Gesamt des Innenraumes hochgerechnet werden können. Das notwenige Baugerüst wird dazu bis Ende Mai stehen bleiben, aber bis zum Blutfreitag abgebaut werden.

Altarraumgestaltung

Bei der Gemeindeversammlung am 20. Januar wurden die Pläne des KGR zur Überplanung des Altar- und Kuppelraumes vorgestellt, die sich anlässlich der Innensanierung der Basilika in den Jahren 2020 bis 2026 ergeben. Die Nachfragen und die Diskussion ergaben eine Zustimmung dahingehend, den seit 1931 bestehenden Heilig-Blut-Altar zu belassen und ihn in ein neues liturgisches Konzept zu integrieren. Dies bedeutet vor allem eine neue Konzeption von Ambo und Priestersitz, die pointierter als bisher die Brücke zur Gemeinde und zum Kirchenschiff schlagen sollen. Dazu ist angedacht, die bestehenden Stufenanlagen, auch aus Kostengründen, zu belassen, allerdings diese durch Podeste für Ambo und Sedilien zu überbauen. Dies hat zur Folge, die derzeitige Kommunionbank durch eine neue und filigranere zu ersetzen, die sich in das neue Ensemble integriert. Eindeutig abgelehnt wurde mit dieser Grundsatzentscheidung, den bestehenden Altar zu belassen, einerseits die historisierende Variante, welche das Chorgitter wieder an die ursprüngliche Stelle vorversetzten würde, wie auch eine komplett neue Altarinsel im Kuppelbereich, welche diese nahezu ausfüllen und den Chorraum abhängen würde. Der KGR wird nun zusammen mit Herrn Philipp Sohn vom Architekturbüro Roter Punkt als dem von ihm beauftragten Architekt an diesem Ansatz weiter planen und zu einem gegebenen Zeitpunkt wieder die Ergebnisse im Rahmen einer Gemeindeversammlung präsentieren.

Pfarrer Ekkehard Schmid

Gottesdienste 26.01. – 02.02.2019

Samstag, 26. Januar, Hll. Timotheus und Titus

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Erstkommunionvorbereitung

Am 12. Mai diesen Jahres werden 19 Kinder unserer Kirchengemeinde das Fest ihrer Erstkommunion feiern. Mit dem Auftaktgottesdienst am Sonntag

25. November hat nun unser Weg zur Erstkommunion begonnen. Neben den Schülermessen, den Gruppenstunden und der Mitfeier der Karwoche sind die beiden Besinnungstage in Aulendorf wichtige Stationen auf dem Vorbereitungsweg. Der Erste Besinnungstag zum Thema „Eucharistie“ findet am Samstag,

26. Januar statt. Abfahrt ist um 9.00 Uhr vom Parkplatz im äußeren Klosterhof. Wir beginnen gemeinsam in Aulendorf um 9.45 Uhr. Rückfahrt nach Weingarten ist gegen 16.30 Uhr.

Projekt „Engagiert in BW“ – Treffen für Interessierte

Als einzige Kirchengemeinde hat die Kirchengemeinde St. Martin bei der landesweiten Ausschreibung des Förderprogramms des Sozialministeriums „Engagiert in BW“ einen der 9 Zuschläge bekommen. Der Kirchengemeinderat wollte mit dem Förderantrag ein Stück weit dem diözesanen Pastoralprozess „Kirche am Ort, Kirche an vielen Orten“ für die Kirchengemeinde aufgreifen und umsetzen. Das Ziel dabei ist, die Kirche vor Ort anders und stärker mit unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten in Verbindung zu bringen. Finanziell von Stuttgart gefördert können damit nunmehr einzelne Aktionen im Bereich Jugend, Senioren, sozial Benachteiligte und Migranten werden mit der Option, dass diese Initiativen sich auch verstetigen. Mittlerweile hat der Kirchengemeinderat die für das Gesamtprojekt notwendige Steuerungsgruppe gebildet. Doch nun soll es darum gehen, mit an diesen Themenfeldern Interessierten innerhalb wie außerhalb der Gemeinde ins Gespräch zu kommen und Ideen für sinnvolle Aktionen zu sammeln, die innerhalb dieses Jahres 2019 umgesetzt werden sollen, denn die Fördermittel stehen nur für dieses Jahr zur Verfügung. Dies soll, zusammen mit einem Impulsreferat von Frau Prof. Sigrid Kallfaß, am Sonntag, 27. Januar, um 11 Uhr im Tagungshaus der Akademie stattfinden. Belohnt werden alle Teilnehmer mit einem Mittagessen. Der Kirchengemeinderat freut sich auf ihr Interesse und auf eine rege Teilnahme!

Pfarrer Ekkehard Schmid

 

Aus den Pfarrbüchern der Kirchengemeinde St. Martin 2018

 

Taufen                               54 Kinder

Erwachsenentaufen               3 Personen

Übertritte                            2 Personen

Wiedereintritte                     2 Personen

Erstkommunion                    30 Kinder

Firmung                              6 Erwachsene

Kirchliche Trauungen             23 Paare

Kirchenaustritte                   52 Gemeindemitglieder

Verstorbene                        51 Gemeindemitglieder

 

Sternsingeraktion 2019

Alle Familien, die die Sternsinger nicht angetroffen haben, können im Pfarrbüro Segensaufkleber zu den üblichen Öffnungszeiten abholen.

 

Tauftermine 1. Halbjahr 2019

An folgenden Sonntagen wird in der Basilika jeweils um 11.15 Uhr das Sakrament der Taufe gespendet:

Sonntag, 10. Februar, Sonntag, 10. März, Sonntag, 31. März.

An folgenden Sonntagen wird in der Basilika jeweils um 11.45 Uhr das Sakrament der Taufe gespendet:

Sonntag, 28. April, Sonntag, 19. Mai, Sonntag, 16. Juni, Sonntag, 23. Juni, Sonntag, 7. Juli, Sonntag, 14. Juli und Sonntag 21. Juli.

Das Taufgespräch findet in der Regel immer am Freitag vor der Taufe um 17.00 Uhr im Vikariat statt.

Bitte melden Sie Ihr Kind rechtzeitig zur Taufe an.

Parken auf dem Martinsberg

Nochmals weisen wir auf die Parkregeln im Bereich des äußeren Klosterhofes hin, vor allem für die kostenfreie Nutzung an Sonn- und Feiertagen:

  • Es darf nur auf den markierten Flächen geparkt werden. Alle anderen Bereiche sind aus feuerschutzrechtlichen Gründen freizuhalten!
  • Das Amt für Bau und Vermögen weist darauf hin, dass bei Nichtbeachtung dieser Regeln auch an Sonn- und Feiertagen die Abschleppung des Fahrzeugs droht!
  • Sind alle markierten Plätze auf dem Klosterhof belegt, muss auf andere reguläre Parkplätze ausgewichen werden. Diese liegen z.B. beim Naturwissenschaftlichen Zentrum oder an der Konrad-Huber-Straße (P1).

Folgende Karte zeigt noch einmal alle Parkmöglichkeiten auf bzw. rund um den Martinsberg im Überblick. Diese Karte hängt auch in der Vorhalle an der Plakatwand und ist auf der Homepage der Kirchengemeinde unter Rubrik Basilika einzusehen.

 

 

 

Dank an Sr. Ines

In die Eucharistiefeier am vergangenen Sonntag um 10 Uhr floss der Dank der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Stadt Weingarten sowie der Kirchengemeinde ein für die kleine und doch intensive und fruchtbare Ära von Sr Ines Wellhäuser. Dr. Thomas Broch, (Bild) bischöflicher Beauftragter in Flüchtlingsfragen, dankte Sr. Ines im Namen von Bischof Gebhard Fürst für ihren Wagemut und ihren langen Atem, mit dem sie seit 2014 auf dem Martinsberg und im Stadtgebiet glaubwürdig und unermüdlich für ihre Brüder und Schwestern, wie sie die Geflüchteten immer wieder nannte, unterwegs war und sich für sie einsetzte – in einem Alter, wo andere längst im Ruhestand seien. Oberbürgermeister Markus Ewald dankte ausgehend vom Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ Sr. Ines für alles, worin sie nicht nur den Geflüchteten Hilfe und Heimat war, indem er darauf verwies, wie diese Sr. Ines daher mitunter auch „Mama“ nannten, sondern wie sie damit auch beispielgebend für ein Miteinander einer modernen Stadtgesellschaft gewesen sei. Mit einem kleinen Fotoalbum mit Impressionen von der Mantuawallfahrt jüngst zusammen mit den Ministrantenfamilien, welche ihr die Kirchengemeinde zum Dank schenkten, verband Dekan Ekkehard Schmid den Dank für alles, worin die Kirchengemeinde durch ihr diakonischen Wirken gewachsen sei und durch ihr regelmäßiges Mitbeten und Mitfeiern – hier erwähnte er besonders auch die Schülermesse – mitgetragen wurde. In abschließenden Worten erinnerte Sr. Ines an all die vielen Menschen, die sie in ihrem Tun und bei ihren Anliegen unterstützt und geholfen haben, endete mit dem Wunsch und Segen des hl. Franziskus „pace e bene“, Frieden und Heil. Am 1. Advent wird Sr. Ines den Martinsberg verlassen und – wie es ihre Art ist – mit zwei anderen Franziskanerinnen für eine nächste, wenngleich auch etwas ruhigere Aufgabe nach Ulm aufbrechen. Wir wünschen ihr dafür von Herzen Gottes gutes Weggeleit und bleiben dankbar für das Viele, das sie in unsere Stadt, in unsere Kirchengemeinde und vor allem in manches Herz bleibend gelegt hat.

Pfarrer Ekkehard Schmid, Bild: Pfarramt