Altarraumgestaltung

Bei der Gemeindeversammlung am 20. Januar wurden die Pläne des KGR zur Überplanung des Altar- und Kuppelraumes vorgestellt, die sich anlässlich der Innensanierung der Basilika in den Jahren 2020 bis 2026 ergeben. Die Nachfragen und die Diskussion ergaben eine Zustimmung dahingehend, den seit 1931 bestehenden Heilig-Blut-Altar zu belassen und ihn in ein neues liturgisches Konzept zu integrieren. Dies bedeutet vor allem eine neue Konzeption von Ambo und Priestersitz, die pointierter als bisher die Brücke zur Gemeinde und zum Kirchenschiff schlagen sollen. Dazu ist angedacht, die bestehenden Stufenanlagen, auch aus Kostengründen, zu belassen, allerdings diese durch Podeste für Ambo und Sedilien zu überbauen. Dies hat zur Folge, die derzeitige Kommunionbank durch eine neue und filigranere zu ersetzen, die sich in das neue Ensemble integriert. Eindeutig abgelehnt wurde mit dieser Grundsatzentscheidung, den bestehenden Altar zu belassen, einerseits die historisierende Variante, welche das Chorgitter wieder an die ursprüngliche Stelle vorversetzten würde, wie auch eine komplett neue Altarinsel im Kuppelbereich, welche diese nahezu ausfüllen und den Chorraum abhängen würde. Der KGR wird nun zusammen mit Herrn Philipp Sohn vom Architekturbüro Roter Punkt als dem von ihm beauftragten Architekt an diesem Ansatz weiter planen und zu einem gegebenen Zeitpunkt wieder die Ergebnisse im Rahmen einer Gemeindeversammlung präsentieren.

Pfarrer Ekkehard Schmid