Dank an Sr. Ines

In die Eucharistiefeier am vergangenen Sonntag um 10 Uhr floss der Dank der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Stadt Weingarten sowie der Kirchengemeinde ein für die kleine und doch intensive und fruchtbare Ära von Sr Ines Wellhäuser. Dr. Thomas Broch, (Bild) bischöflicher Beauftragter in Flüchtlingsfragen, dankte Sr. Ines im Namen von Bischof Gebhard Fürst für ihren Wagemut und ihren langen Atem, mit dem sie seit 2014 auf dem Martinsberg und im Stadtgebiet glaubwürdig und unermüdlich für ihre Brüder und Schwestern, wie sie die Geflüchteten immer wieder nannte, unterwegs war und sich für sie einsetzte – in einem Alter, wo andere längst im Ruhestand seien. Oberbürgermeister Markus Ewald dankte ausgehend vom Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ Sr. Ines für alles, worin sie nicht nur den Geflüchteten Hilfe und Heimat war, indem er darauf verwies, wie diese Sr. Ines daher mitunter auch „Mama“ nannten, sondern wie sie damit auch beispielgebend für ein Miteinander einer modernen Stadtgesellschaft gewesen sei. Mit einem kleinen Fotoalbum mit Impressionen von der Mantuawallfahrt jüngst zusammen mit den Ministrantenfamilien, welche ihr die Kirchengemeinde zum Dank schenkten, verband Dekan Ekkehard Schmid den Dank für alles, worin die Kirchengemeinde durch ihr diakonischen Wirken gewachsen sei und durch ihr regelmäßiges Mitbeten und Mitfeiern – hier erwähnte er besonders auch die Schülermesse – mitgetragen wurde. In abschließenden Worten erinnerte Sr. Ines an all die vielen Menschen, die sie in ihrem Tun und bei ihren Anliegen unterstützt und geholfen haben, endete mit dem Wunsch und Segen des hl. Franziskus „pace e bene“, Frieden und Heil. Am 1. Advent wird Sr. Ines den Martinsberg verlassen und – wie es ihre Art ist – mit zwei anderen Franziskanerinnen für eine nächste, wenngleich auch etwas ruhigere Aufgabe nach Ulm aufbrechen. Wir wünschen ihr dafür von Herzen Gottes gutes Weggeleit und bleiben dankbar für das Viele, das sie in unsere Stadt, in unsere Kirchengemeinde und vor allem in manches Herz bleibend gelegt hat.

Pfarrer Ekkehard Schmid, Bild: Pfarramt